Mit Süßigkeiten sollten Sie sparsam sein und lieber nicht zwischendurch naschen. Zucker versteckt sich zudem auch in vielen verarbeiteten Produkten, in denen wir ihn gar nicht erwarten. Kochen Sie daher am besten selbst und frisch. Wenn Sie verarbeitete Produkte kaufen, checken Sie die Zutatenliste! Vielleicht können Sie manchmal auch eine Alterative zu Süßigkeiten finden, zum Beispiel eine Banane oder einige Apfelschnitze statt einem Stück Schokolade.
Tee ist eine sehr gute Alternative zu Kaffee. Auch ungezuckert bieten Tees eine einfache Möglichkeit, etwas Abwechslung in die Diät zu bringen. Obwohl Tee kein Zaubertrank ist und das Fett schmelzen lässt, haben manche Teesorten ziemliche Schlankmacher-Qualitäten, welche Ihre Diät beim schnellen Abnehmen unterstützen können. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und beruhigen die Nerven. Zu den klassischen Schlankmacher-Tees gehören unter anderem Grüner Tee, Ingwertee, Pfefferminztee, Rooibostee und Mate Tee.
Laut einer Studie vom Johns Hopkins Children’s Center, an der 101 Epilepsie-Patienten im Alter von 2 bis 26 Jahren teilnahmen und sich ketogen ernährten, litten diese seltener oder nicht mehr an unkontrollierten Krampfanfällen. Nach einer 16-monatigen bis 8-jährigen ketogenen Diät konnten bei diesen Patienten keine durch diese Ernährungsweise induzierten gesundheitlichen Schäden nachgewiesen werden.[9] Ketonkörper sind energiehaltiger und brennen langsamer als Glukose aus Kohlenhydraten. Ist die Ursache des Epilepsieanfalls eine Unterzuckerung des Gehirns, so tritt diese bei Ketonkörpern langsamer ein, bevor sie natürlich kompensiert wird, wodurch der Anfall unterbleiben kann.[10]
Proteine können im Stoffwechsel zu ca. 50 % und Fette wegen ihres geringen Glycerinanteils nur zu ca. 10 % zu Glucose umgebaut werden, um den Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten und so vor allem das Gehirn mit Energie zu versorgen. Im Hungerzustand greift der Körper zunächst auf seine Glykogenvorräte (Speicherform der Kohlenhydrate in der Leber) zurück und stellt sich dann zunehmend auf einen Hungerstoffwechsel um. Diese Art des Stoffwechsels ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Nahrung stammenden Fettsäuren in der Leber zu Ketonkörpern abgebaut werden, die dann an Stelle der Glucose den Energiebedarf, vor allem den Energiebedarf des Gehirns, auf alternative Weise effizient decken sollen. Dieser angestrebte Stoffwechsel-Zustand heißt Ketose.
Sie erklärt: „Nach etwa zwölf bis 14 Stunden des Fastens beginnt im Körper der Prozess der Autophagie. Es finden Reinigungs-, Heilungs- und Regenerationsprozesse statt, der Körper beginnt zu recyclen und verbrennt viszerale Fettzellen.“ Dabei verwertet er bereits verbrauchte Eiweiße und zerlegt sie wieder in die einzelnen Aminosäuren, die ihm anschließend wiederum als Bau- und Transportstoff dienen.
Mo/Mi/Fr sind Fastentage. Ich faste je nach Tagesform 24 std. oder bis zu 36Std. Am Samstag achte ich nicht auf meine Ernährung und esse auch Weißmehl und auch mal zuckerhaltige Speisen.. z.B. Honig auf das Brötchen (das brauche ich einfach für die Seele :-)..). An den restlichen Tagen esse ich eher Kh-arm mit viel Gemüse und Salat, Käse, Milchprodukten, Eiern, Fleisch.

Neuere Studien kamen dagegen zu dem Ergebnis, dass sich das Intervallfasten in seiner Wirkung nicht bzw. nur wenig von anderen Diätformen unterscheidet. An zehn gesunden Männern während des Ramadan (28 Tage) wurde der Effekt des Nahrungsentzugs über 14 Stunden täglich untersucht. Dabei wurden lediglich sehr geringe Effekte auf den Body Mass Index (BMI) und keine Effekte auf Körperzusammensetzung, Glucosestoffwechsel und kognitive Funktion beobachtet (Harder-Lauridsen et al. 2017). Eine Literaturanalyse, die sich mit den Auswirkungen des Fastens im Ramadan beschäftigte, kam zu dem Ergebnis, dass nach dem Ende der Fastenzeit die Parameter bei gesunden Menschen meist wieder auf das Niveau vor der Fastenzeit zurückgehen (Richter 2017).
Aus diesem Grund sind viele Programme in meh­­rere Phasen unterteilt. Dabei ernährt man sich zu Beginn komplett von Shakes, spä­­ter kommen nach und nach wieder feste Mahlzeiten dazu. Das heißt auch: Es ist keine gute Idee, dauerhaft jede Mahlzeit durch einen Shake zu ersetzen. Je nach Produkt können dem Körper wich­­tige Nährstoffe fehlen. Zudem bleibt der Lern­­effekt einer Ernährungsumstellung aus. Denn früher oder später musst du dich wieder der Ernäh­rungs­realität stellen und auf normale Lebensmittel zurückgreifen.

Im deutschsprachigen Raum wird heute als Diät entweder eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion (z. B. bei Adipositas), in einigen Fällen auch zur Gewichtszunahme (z. B. bei Anorexie) oder eine längerfristige bis dauerhafte Ernährungsumstellung zur unterstützenden Behandlung einer Krankheit (z. B. bei Zöliakie, Lactoseunverträglichkeit, Fruchtzuckerunverträglichkeit) bezeichnet.
Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.
Klinische Humanstudien über die Wirkung des Intervallfastens liegen bisher nur in geringer Anzahl vor und sind in ihren Aussagen nicht eindeutig. Eine aktuelle Metaanalyse stellt verschiedene Hypothesen vor, über die intermittierendes Fasten auf den Stoffwechsel wirken soll. Dazu zählen die zirkadiane Biologie, das Darmmikrobiom und veränderbare Lebensstilfaktoren wie das Schlafverhalten (Patterson und Sears 2017). Auch zum Vergleich der Wirkung des intermittierenden Fastens mit dem periodischen Fasten auf die Gesundheit fehlen klinische Studien (Mattson et al. 2017).

Ich bin 69 Jahre alt und habe 15 kg zu viel auf den Hüften oder besser gesagt an meinem Bauch. Ich ernähre mich gesund, bewege mich viel, esse eigentlich auch selten zu viel, aber mein Gewicht geht mehr und mehr nach oben. Ich möchte es jetzt mit dem Intervallfasten versuchen. Gibt es bei Frauen meines Alters schon Erfahrungswerte? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.


Mo/Mi/Fr sind Fastentage. Ich faste je nach Tagesform 24 std. oder bis zu 36Std. Am Samstag achte ich nicht auf meine Ernährung und esse auch Weißmehl und auch mal zuckerhaltige Speisen.. z.B. Honig auf das Brötchen (das brauche ich einfach für die Seele :-)..). An den restlichen Tagen esse ich eher Kh-arm mit viel Gemüse und Salat, Käse, Milchprodukten, Eiern, Fleisch.
Eiweiß sättigt deutlich länger als Kohlenhydrate, da der Körper für die Verdauung mehr Energie aufbringen muss. Außerdem bildet der Körper nach der Zufuhr von Eiweiß weniger Insulin, was dem Fettstoffwechsel guttut. Um Gewicht zu verlieren, kommt es aber nicht alleine auf das Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten an. Achten Sie darauf, insgesamt nicht zu viele Kalorien zu sich zu nehmen.
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